Software und Technologie

So blicken deutsche Arbeitnehmer in die Zukunft

In den letzten zwei Monaten sind unsere Küchen, Wohnzimmer und Keller zu Büros geworden, Online-Meetings haben persönliche Begegnungen ersetzt. Eine groß angelegte Befragung in sechs Ländern zeigt auf, mit welchen Erwartungen und Ängsten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Zukunft schauen.

balance-gelaenderMit Optimismus und Zuversicht durch die Krise: Generell sind die Deutschen in der Krise, verglichen mit anderen Ländern, relativ optimistisch und zuversichtlich, so eine Studie von Salesforce, ein Anbieter von Customer Relationship Management (CRM)-Software. Eine knappe Mehrheit fühlt sich gut und sicher – 68 Prozent können sich sogar vorstellen, langfristig von Zuhause aus zu arbeiten. Die größten Sorgen machen sich die Befragten in Deutschland um ihre körperliche Gesundheit (42 Prozent sehr oder extrem besorgt) und ihre langfristige finanzielle Situation. 42 Prozent befürchten, dass ihr Arbeitsplatz gefährdet ist. Damit befindet sich Deutschland im europäischen Durchschnitt: In Großbritannien teilen diese Sorge 49 Prozent, in Frankreich 42 Prozent.


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Welche Erwartungen an die Zukunft der Arbeit haben die Befragten in Deutschland? Die Ergebnisse sind zum Teil überraschend:

1. Sieben von Zehn Befragten (68 Prozent) bewerten das Home Office positiv und können sich vorstellen langfristig von zuhause aus zu arbeiten.

2. Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern. Während 49 Prozent der Frauen in Deutschland in der aktuellen Situation Unsicherheit verspüren, trifft dies nur auf 35 Prozent der Männer zu. Möglicherweise schlägt sich ein höherer Anteil von Frauen in befristeten Jobs und Teilzeit sowie die immer noch niedrigere Bezahlung in einem Gefühl der Unsicherheit nieder.

3. Ältere Arbeitnehmer blicken optimistischer in die Zukunft als ihre jüngeren Kollegen und sehen sich mit ihren Fähigkeiten für den Arbeitsmarkt der Zukunft gut aufgestellt. 76 Prozent der sogenannten Generation X schätzen ihr Skill Set auf der Höhe der Zeit ein, während dies nur 66 Prozent der Millennials von sich behaupten.

4. Gleichzeitig geben fast die Hälfte (43 Prozent) der 1965 bis 1975 Geborenen an, dass sie sich mehr Fortbildungsangebote wünschen (50 Prozent der Millennials).

Diverse Teams und lebenslanges Lernen

Die Arbeitskräfte, ihre Motivation und Qualifikation sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation, gerade in Zeiten des massiven Wandels, wie wir ihn derzeit erleben. Ein zentraler Punkt sind dabei Fortbildungsangebote, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die augenblicklichen und zukünftigen Anforderungen zu schulen. Unternehmen sollten ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, Fortbildungsangebote gerade jetzt von Zuhause aus zu nutzen. Hier sollten Arbeitgeber nicht nur die Jungen im Blick haben, sondern die Erfahrung älterer Jahrgänge als Ressource verstehen und weiter ausbauen. Damit die Belebung der Wirtschaft zum Erfolg wird, braucht es in den Teams und Abteilungen neben einer Ausgewogenheit von Männern und Frauen auch eine gute Mischung von Impulsen der jüngeren gepaart mit der Erfahrung älterer Kolleginnen und Kollegen.

Alle Ergebnisse über das aktuelle Stimmungsbild der deutschen Arbeitnehmer, ihre Erwartungen sowie ihr Vertrauen in Institutionen und ihre Arbeitgeber finden Sie hier.

Die Ergebnisse der Befragung für die USA finden Sie zum Vergleich im Newsroom von Salesforce.

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