Software und Technologie

Unternehmen kämpfen um die Qualität und Integration von Cloud-Daten

Im Rahmen einer neuen Progress-Umfrage zum Thema Datenkonnektivität  für 2020 wurden mehr als 1.800 IT-Spezialisten und Wirtschaftsfachleute befragt. Die Umfrage ergab neue Trends und Schwerpunkte im Unternehmensdatenmanagement.

cloud migrationDie aktuelle Krise hat die Datenkonnektivität in den Vordergrund gerückt, da Mitarbeiter weltweit remote arbeiten. Progress, Anbieter von Technologien für Anwendungsentwicklung und digitale Erfahrung, hat kürzlich die Ergebnisse seiner Umfrage zur Datenkonnektivität für 2020 veröffentlicht. Sie hat neue Trends in den Bereichen Modernisierung von Systemen, Cloud-Migration, Datenschutz und Datenqualität gezeigt. 44% der Befragten gaben an, dass das Datenmanagement eine zentrale Herausforderung darstellt, ein großer Sprung gegenüber 2017, als es 14% betrug.

Der Antrieb, der durch Kosteneffizienz und geschäftliche Agilität motiviert ist, wirft jedoch auch neue Bedenken hinsichtlich der Datenqualität und der Konnektivität auf. Die Umfrage zeigt, wie Unternehmen Daten in den Cloud-Objektspeicher migrieren, sich jedoch Sorgen über Datenqualitätsprobleme und die Integration in lokale Daten machen. Der Bericht vergleicht auch Unterschiede zwischen Branchen, Jobfunktionen und geografischen Regionen wie Nordamerika, Südamerika, EMEA und APAC.


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„Da Unternehmensdaten momentan in hybriden Umgebungen, also teilweise lokal, teilweise in der Cloud oder in diversen SaaS-/PaaS-Diensten genutzt und gespeichert werden, ist die Regelung des Zugriffs darauf wichtiger denn je. Unternehmen benötigen einen grundlegenden Ansatz für das Datenmanagement und die Konnektivität, um auch in Zukunft erfolgreich sein zu können“, sagte David Loshin, Co-Autor des Berichts.

Besonders wichtige Ergebnisse der Umfrage:

1. Datenqualität ist von entscheidender Bedeutung. 44 % der Befragten gaben an, dass die Datenqualität ein ganz zentrales Problem darstellt (ein deutlicher Sprung von 14 % im Jahr 2017).

2. Die Nutzung von Cloud-Plattformen ist aus dem heutigen Geschäftsbetrieb nicht mehr wegzudenken. Die Auslagerung weiterer Applikationen in die Cloud gehört zu den wichtigsten Modernisierungsprojekten für 2020; derzeit arbeiten 56 % an derartigen Projekten oder planen diese.

3. Hybride Datenkonnektivität in Echtzeit hat an Bedeutung gewonnen, da Unternehmen nach Möglichkeiten suchen, ihre Cloud-Apps mit lokalen Daten, die sich hinter einer Firewall befinden, zu verbinden und gleichzeitig Daten aus hybriden Umgebungen mit mehreren Clouds zu verbinden.

4. Die Systemvielfalt normalisiert sich. Über 55 % verwenden sowohl Microsoft- als auch Linux-basierte Systeme.

5. Mehr als die Hälfte der Befragten, die besonderen regulatorischen Anforderungen unterliegen, verlagern Daten und Anwendungen in die Cloud. Dies ist ein Hinweis darauf, dass bisher gehegte Befürchtungen der Unternehmen hinsichtlich der Cloud-Sicherheit und des Datenschutzes ausgeräumt werden konnten.

„Unternehmen, die auch heute erfolgreich sein wollen, müssen die Macht ihrer Daten nutzen und daraus Wettbewerbsvorteile ableiten“, sagte Thomas Schuller, Regionaldirektor von Progress DACH. „Die Themen Datenqualität, Cloud-Migration, hybride Echtzeit-Datenkonnektivität und die Einhaltung regulatorischen Anforderungen werden von vielen Unternehmen immer noch als problematisch betrachtet.“ Die richtige Technologie könne diese Unternehmen jedoch in die Lage versetzen, diese Probleme zu überwinden und die nächste Generation leistungsstarker Datenlösungen und Geschäftsanwendungen auf den Weg zu bringen.

Der vollständige Bericht mit den Ergebnissen der Datenkonnektivitätsumfrage 2020 steht zum Download zur Verfügung.


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