Software und Technologie

TWENTY2X zielt auf Digitalisierung im Mittelstand

Die TWENTY2X wurde erstmal auf den 23. – 25. Juni 2020 verschoben und dann endgültig abgesagt. Weitere Informationen: www.twenty2x.de

Prozessinnovationen, Analytics, IT-Sicherheit und New Work – dies sind Trendthemen der neuen Digitalmesse TWENTY2X. Im Fokus sind der Mittelstand, die öffentliche Hand sowie Dienstleister für Mobilität und Finanzen.

Eine Leitmesse für Enterprise Content Management, die alle wichtigen Aspekte des Informationsmanagements abdeckt – das war das Leitbild der Digital Management Solutions Expo, kurz DMS Expo. Nach dem Start 1993 in Stuttgart wanderte diese Messe über die Standorte Essen und Köln 2010 wieder zurück nach Stuttgart, wo sie in die IT&Business integriert wurde. 2015 fusionierten beide Messen unter einem Dach, bis die IT&Business 2016 ihre Pforten für immer schloss. Die Dokumentenmanagement-Branche wich auf die CeBIT aus, die 2018 ebenfalls dichtmachte: „Mit dem Ende der CeBIT fehlt uns die wichtigste Messe“, beklagte Peter Schnautz, der im vergangenen Jahr ausgeschiedene Geschäftsführer des Scannerherstellers inoTec. „Wir benötigen nun im deutschsprachigen Raum für den Mittelstand eine starke Messe zum Thema Digitalisierung. Auch eine internationale Ausrichtung wäre wünschenswert.“

Die neue Messe TWENTY2X, die vom 17. bis 19 März in Hannover stattfindet, greift die Themen der CeBIT und der DMS Expo wieder auf. Im Vordergrund stehen IT-Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Geschäftsprozessen zur Digitalisierung des Mittelstands. Partner der Messe mit begleitendem Kongress sind der Bundesverband IT Mittelstand BITMI, der Verband der Internetwirtschaft eco, der IT-Anwenderverband Voice und der Bundesverband Deutsche Startups BVDS. „Wir sind davon überzeugt, dass kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland ihre Potenziale auf den internationalen Märkten stärker ausschöpfen können, wenn sie die Chancen der Digitalisierung nutzen“, erklärt Hans-Joachim Popp, Vorsitzender des Voice-Präsidiums. Wir als Verband der Internetwirtschaft begrüßen daher die klare Ausrichtung auf den Mittelstand.“

Business Management, Security und New Work

TWENTY2X versteht sich als Plattform für die Digitalisierung des Mittelstands. Beim Thema Business Management geht es um Lösungen zur Steuerung von Prozessen sowie um eine schnelle faktenbasierte Entscheidungsfindung. Ausstellungsthemen sind Data Management, Big Data und Artificial Intelligence, Business Software wie ERP (Enterprise Resource Planning), CRM (Customer Relationship Management), ECM (Enterprise Content Management) sowie Cloud, Server & Storage. Die Abteilung Security Solutions fokussiert auf Lösungen, die Unternehmen dabei helfen, interne Informationen sowie Kundendaten zu sichern und sich vor Cyberattacken zu schützen. Im Bereich New Tech erfährt der Besucher, wie Unternehmen aktuelle Technologien implementieren und wie internationale Institutionen Innovationen erforschen. Beispiele dafür sind 5G sowie Augmented Reality und Virtual Reality in der Produktentwicklung und bei Wartungsarbeiten.

Veränderte Arbeitsbedingungen, neue Betriebsabläufe und Prozessinnovation sind ein weiteres Fokusthema der Messe. Antworten dazu gibt der Schwerpunkt New Work mit Angeboten rund um ECM-Lösungen (Enterprise Content Management), Communications, Conferencing & Meetings sowie Workplace Systems & Management. Nicht nur technologische Erneuerungen, sondern auch organisatorische Abläufe und Fragen der Unternehmenskultur spielen bei der zukünftigen Gestaltung von Arbeitsräumen und Unternehmensstrukturen eine Rolle.


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Öffentliche Hand, Mobilität und Finanzdienstleister im Fokus

Drei dienstleistungsorientierte Anwenderbranchen stellt TWENTY2X in den Mittelpunkt: Public Administration, Future Mobility und Financial Services. Für diese Anwendergruppen bietet die Messe themenspezifische Ausstellungsbereiche, ein umfangreiches Konferenzprogramm sowie Workshops und interaktive Networking-Formate. Für jede dieser Branchen sind separate ganztägige Summits geplant. Darüber hinaus erhalten die Branchenvertreter die Möglichkeit, ihre Anforderungen an die Hersteller und Entwickler zu formulieren und zu diskutieren und sich an der Planung zukünftiger Entwicklungen zu beteiligen.

Diskutiert werden die digitalen Schlüsseltechnologien für den Mittelstand und die drei Fokusbranchen auf mehreren Bühnen. Neben den übergreifenden Themen wie Digitale Transformation, Neue Technologien und Künstliche Intelligenz geht es unter anderem um Cybersicherheit, Datenanalyse und Kundenorientierung. In Sachen Infrastruktur richtet sich der Blick auf Edge Computing sowie Cloud & Data Center. Eine Bühne widmet sich Startups. Auch gesellschaftliche Themen wie „Frauen in der digitalen Wirtschaft“ und die Einhaltung der Privatsphäre stehen auf dem Programm.

ERP-Systeme als Taktgeber der Digitalisierung

Mit der aktuellen und zukünftigen Rolle des ERP-Systems (Enterprise Resource Planning) als Digitalisierungshub des Unternehmens beschäftigt sich der eintägige ERP-Summit, den das auf Digitalisierungsprojekte spezialisierte Beratungshaus Trovarit am Mittwoch 18. März in Halle 7 auf der Community Stage 7.2 ausrichtet. „In der Digitalen Transformation stellen ERP-Systeme die Geschäftslogik eines Unternehmens noch stärker als bisher nach innen und außen dar“, berichtet Trovarit-Vorstand Dr. Karten Sontow. Diese Systeme fungieren nicht nur als Integrations-Hub und Taktgeber für alle betrieblichen Anwendungsbereiche, sondern auch als digitaler Zwilling des Unternehmens in künftigen Wertschöpfungsnetzwerken.“

Die zentralen Fragen der künftigen ERP-Strategie lauten, welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen hinsichtlich des Betriebs dieser Systeme erfüllt sein müssen, um sämtliche Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen zu können. Der ERP-Summit diskutiert Themen wie ERP als Integrationsplattform für Unternehmensanwendungen, Smarte Prozesse auf Basis künstlicher Intelligenz, agile Komponenten aus der Cloud, die ERP-Systeme im hauseigenen Rechenzentrum funktional erweitern.  Jürgen Frisch


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