Software und Technologie

proALPHA ERP 7.1 fokussiert das Global Business

Version 7.1 der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware (ERP) proALPHA ERP erleichtert das Wachstum in internationalen Märkten. Die Verbesserungen betreffen das Finanzwesen, die mobile Lager- und Produktionslogistik sowie Produktkonfiguration und Fertigungsplanung.

proAlpha

Die jüngste Version von proALPHA ERP legt einen besonderen Schwerpunkt auf das internationale Geschäft mittelständischer Fertigungs- und Handelsunternehmen. Ausgebaut wurden insbesondere Funktionen im Rechnungswesen. Zu den weiteren Highlights gehören Simulationsmöglichkeiten für die Multiressourcenplanung und die verbesserte Unterstützung der mobilen Lager- und Produktionslogistik. Pilotkunden berichten von einem einfachen Releasewechsel sowie von Prozessverbesserungen und Kostensenkungen.

International agieren und bilanzieren

Um Unternehmen mit Niederlassungen im Ausland die Arbeit zu erleichtern, hat proALPHA mit dem aktuellen Release seinen Katalog an Landesversionen um China, die Niederlande und das Vereinigte Königreich auf insgesamt 15 ausgebaut. Ferner vereinfacht proALPHA ERP 7.1 die internationale Steuerfindung in Einkauf und Vertrieb bis hin zum Meldewesen im Rahmen der Finanzbuchhaltung.

Im Finanzwesen ermöglicht proALPHA ERP 7.1 für die Gewinn- und Verlustrechnung wahlweise oder parallel das Gesamt- und das Umsatzkostenverfahren. Komplett neu ist die umfassende Profitcenterrechnung. Ausgebaut wurden die Konsolidierungs- und Reporting-Funktionen. Durch eine enge Integration mit dem Konsolidierungssystem LucaNet sind jetzt unter anderem Kapital- und Quotenkonsolidierung ohne doppelte Dateneingaben möglich.

Mobile Logistik beschleunigt Prozesse

proALPHA ERP 7.1 erweitert das Spektrum in Sachen mobile Lager- und Produktionslogistik. Wareneingang, Inventur, Materialscheine und Fertigmeldungen aus der Produktion sowie Zeitbuchungen werden so beschleunigt.

Zu den Pilotkunden, welche die neuen mobilen Möglichkeiten getestet haben, zählt der Klima- und Wärmetechnik-Spezialist Remko GmbH & Co KG aus Lage in Nordrhein-Westfalen. „Wir haben mit der Mobility-Lösung die Inventur 2017 bestritten und deutliche Verbesserungen erlebt“, berichtet Christoph Keßler, Leitung IT bei Remko. „Früher benötigten wir für die Inventur 5 Tage mit bis zu 14 Mitarbeitern, jetzt nur noch 3 Tage mit 6 Mitarbeitern. Der Umstieg von Version .2 auf 7.1 lief sehr geschmeidig.“

Simulationsmöglichkeiten für die Ressourcenplanung

Erweitert wurde das Modul proALPHA Produktion. Es verfügt jetzt über Simulationsmöglichkeiten für das Advanced Planning and Scheduling. Mittels Was-wäre-wenn-Szenarien können Unternehmen damit ihre Strategie für eine automatisierte oder teilautomatisierte Multiressourcenplanung optimieren und direkt in die Produktionsplanung übernehmen.

proALPHA hat darüber hinaus auch mehrere Kundenwünsche aufgegriffen und die Funktionalität weiter abgerundet. So wurde der Report Designer proALPHA List & Label als grafischer Editor zur Formular- und Listengestaltung in das ERP-System integriert. Damit wird die Bedienung vereinfacht und die Prozesstransparenz erhöht. Für das Erstellen und Bearbeiten von Produktkonfiguratoren hat proALPHA eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) vorgestellt. Diese unterstützt sowohl fachliche Power-User als auch technische Entwickler und stellt eine optimierte Anwendungsumgebung mit responsiven Konfigurationsmasken bereit.

„Dank agiler Methoden in der Produktentwicklung haben wir unsere Releasezyklen inzwischen spürbar verkürzt“, berichtet Gunnar Schug, Chief Technology Officer der proALPHA Gruppe. „So können wir schneller auf Kundenwünsche eingehen und abgestimmt mit unserem Anwenderkreis Features vorziehen. In Release 7.1 haben wir dieses Vorgehen bereits genutzt.“ Jürgen Frisch

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