Software und Technologie

Datenarbeit leichter gemacht

Den Umgang mit Daten vereinfachen und Szenarien für Self Service-Analysen und das Datenqualitätsmanagement definieren – das verspricht InfoZoom 2020. Das Haupt-Feature dabei ist die visuelle Analyse.

Bei der Weiterentwicklung des Release 2020 von InfoZoom hat der Anbieter humanIT Software die tägliche Datenarbeit im Unternehmen in den Blick genommen. Neue Features sollen dafür sorgen, dass Fachanwender typische Prozesse im Rahmen des unternehmensweiten Datenqualitätsmanagements und der Self-Service-Analyse schneller und komfortabler erledigen.


Whitepaper

Datenqualität als Schlüssel zur erfolgreichen Systemeinführung

Zum kostenlosen Download des Whitepapers

Autor: Ron | Enderle | Competence Center Datenmanagement

Im CC Datenmanagement bündelt die Trovarit ihr Beratungs-Know-how rund um die Analyse, Bereinigung, Migration und Qualitätssicherung von Stamm- und Bewegungsdaten. Mit dem Ziel, Methoden und Werkzeuge zu entwickeln, die die Datenqualität in Unternehmen nachhaltig verbessern, engagieren sich unsere Experten im Data Quality Center (DQC), einen Zusammenschluss aus Industrie- und Forschungspartnern, wie z.B. dem FIR an der RWTH Aachen oder der Universität Heilbronn.


Flexible Zusammenstellung von Daten

Voraussetzung für eine effiziente Datenarbeit ist der einfache Direktzugriff auf diverse Datenquellen. Anknüpfend an die Überarbeitung der Import-Funktionalität in Release 2019 erhält der Fachanwender mit InfoZoom Desktop 2020 mehr Freiraum im Umgang mit den Daten. Wurden beim InfoZoom-Join bislang immer alle vorhandenen Attribute einer Tabelle übernommen, haben die Nutzer nun zusätzlich die Möglichkeit, nur selektierte Attribute in den gewünschten Join zu übernehmen.

Zoom-Funktion spürt Datenlöcher und Ausreißer auf

In der explorative Analyse können die Nutzer nun mit einem Befehl gleichzeitig Attribute selektieren und die dazugehörigen Verknüpfungen erstellen. Durch eine Zoom-Funktion in den Metadaten, die automatisch die zugehörigen Attribute selektiert, lassen sich Auffälligkeiten wie Datenlöcher und Ausreißer aufspüren. Für die visuelle Analyse markiert InfoZoom die entsprechenden Attribute in der Ursprungstabelle, wenn der Anwender in einer Metatabelle in seine gewünschte Teilmenge zoomt. Dieses Feature lässt sich mit der Funktion „Attribute färben“ kombinieren. Hierbei lassen sich in Datenabfragen einzelne Attribute sowie Attributgruppen farblich markieren und damit hervorhaben beziehungsweise visuell gruppieren.

Durch die benutzerdefinierten Farbcodes können Anwender die Darstellung anpassen. Auch die Bedienung wurde komfortabler gestaltet. Außer in der Editierzeile navigieren die Anwender in InfoZoom Desktop 2020 auch im Infoscape mit Pfeiltasten durch die Zeilen. Diese Funktion soll das Erfassen von Inhalten erleichtern und den Einsatz der Maus reduzieren.

Nutzerszenarien steuern die Datenarbeit

Sämtliche Änderungen in InfoZoom sind an der Datenarbeit in Fachbereichen ausgerichtet. Sie sollen operative Quelldaten zugänglich machen, Prozesse in der Analyse und im Datenqualitätsmanagement unterstützen und Nutzerszenarien für den Umgang mit Daten etablieren. „Die Visualisierung und die Filteroptionen ermöglichen unmittelbare Erkenntnisse aus großen Datenbeständen“, wirbt Ingo Lenzen, Produktmanager der humanIT Software GmbH. „In unseren Projekten sehen wir, dass durch die plakative Darstellung ein einheitliches Verständnis der Daten entsteht. Die Stakeholder eines Projekts verstehen, was in den Daten steckt und wo Optimierungsbedarf besteht.“

Das Aktivierungsverfahren wird mit InfoZoom Desktop 2020 auf Lifetime-Lizenzen umgestellt. In diesem Modell lassen sich Viewer-, Explorer-, Business- und Professional-Lizenzen in individuellen Nutzerszenarien nach Bedarf kombinieren. Jürgen Frisch

Next article ERP-Summit: Welche Rolle spielt ERP-Software in der Zukunft?
Previous article Holprige Integration erschwert die Digitalisierung mit SAP
Scroll Up