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Datenbereinigungs-Tool erkennt Qualitätsprobleme

Der Business-Intelligence (BI)-Spezialist Information Builders stellt fünf funktionale Erweiterungen für seine BI- und Analyse-Plattform WebFOCUS sowie die Datenmanagement-Plattform Omni-Gen vor: eine sprachunterstützte Suche in BI-Daten, präskriptive Analysen, verbesserte Datenvisualisierung, einen Systemauslastungs-Monitor und flexible Cloud-Nutzungsmodelle.

Das Remediation Portal, Teil der Omni-Gen Data Quality Edition, entdeckt und bereinigt fehlerhafte, ungültige und unvollständige Daten.

DAMIT DAS INFORMATIONSMANAGEMENT die Wertschöpfung eines Unternehmens steigern kann, ist es erforderlich, dass die Daten zuverlässig und konsistent für eine breite Palette von Anwendern mit unterschiedlichen Bedürfnissen und technischen Fertigkeiten vorliegen. Information Builders, Anbieter von Business-Intelligence (BI)-, Analytics-, Datenintegritäts- und Datenqualitätslösungen, hat sein Leistungsangebot dafür mit neuen Funktionen Information Builders ausgebaut.

Browserbasiertes Datenbereinigungs-Tool

Die Omni Data Quality Workbench ist beispielsweise eine Komponente der Omni-Gen Data Quality Edition von  Information Builders. Technische und nicht-technische Anwender könnten gemeinsam ein browserbasiertes Datenbereinigungs-Tool einsetzen. Die grafische Benutzeroberfläche verwendet laut dem Anbieter visuelle Darstellungen und unterstütze Anwender aus den Fachabteilungen dabei, Qualitätsprobleme zu erkennen und Regeln zur Fehlerbeseitigung zu definieren.

InfoSearch durchsucht Metadaten, Datenelemente und Überschriften

WebFOCUS InfoSearch biete beispielsweise Funktionen für Search-Analytics sowie die Ermittlung BI-relevanter Daten und durchsucht dazu Überschriften, Metadaten und Datenelemente. Zum Einsatz kommen dabei Natural Language Processing und ein Type-Ahead-Search-Index. InfoSearch kombiniere mehrere bereits existierende WebFOCUS-Technologien und ermögliche es Anwendern so, zusammengehörige Berichte, Grafiken und Dashboards leichter zu finden. Die Suche nach einem Kundennamen würde beispielsweise als Ergebnis – abhängig von den Benutzerzugriffsrechten – alle korrespondierenden Archiveinträge aus mehreren Systemen anzeigen.

Vergleich von Modell-Prognosen mit gewünschten Ergebnissen

Präskriptive Analysen ermöglichen es Unternehmen, Modell-Prognosen mit den gewünschten Ergebnissen zu vergleichen und dann festzulegen, wie Prozesse geändert werden müssen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Mit der Fähigkeit, auf strukturierte und unstrukturierte Daten zuzugreifen, der Integration der Statistik-Programmiersprache R und der Bereitstellung von Einblicken für nicht-technische Anwender aus den Fachabteilungen soll WebFOCUS die Komplexität präskriptiver Analysen reduzieren.

Systemauslastungs-Monitor scannt auf mögliche Engpässe

Verlassen sich Unternehmen in geschäftskritischen Bereichen auf BI-und Analyse-Applikationen benötigen sie oft auch eine Möglichkeit, um Business Continuity sicherzustellen. Der Systemauslastungs-Monitor (Usage Monitor) adressiere diese Anforderung und scannt den Angaben zufolge alle WebFOCUS-Systeme bezüglich möglicher Engpässe oder anderen Bedingungen, die sich leistungsmindernd auf BI- und Analyse-Applikationen auswirken könnten. Durch den frühzeitigen Hinweis auf mögliche Probleme durch den Usage Monitor könnten Unternehmen rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen.

Neue Nutzungsmodelle bieten Flexibilität

Information Builders bietet ab sofort auch eine eigene, BI- und Analyse-Plattform in der Cloud. „Die Anforderungen an die Bereitstellung von Informationen haben sich bei den Mitarbeitern in den letzten Jahren deutlich geändert“, begründet Gerald Cohen, President und CEO von Information Builders das Angebot. Die Lösung enthält den Angaben zufolge alle WebFOCUS-Funktionen sowie Cloud-Managed-Hosting und Support-Services für eine benutzerbasierte Subskription. Kunden könnten in die Cloud migrieren oder neue Projekte mit Hilfe mehrerer Bereitstellungsoptionen in 15 globalen Rechenzentren von Information Builders entwickeln:

  • Pure Cloud: WebFOCUS und iWay laufen vollständig in der Cloud und auch die Daten befinden sich in der Cloud.
  • Hybrid Cloud: WebFOCUS und iWay laufen vollständig in der Cloud und die Daten befinden sich im unternehmenseigenen Rechenzentrum. So sei keine Datenmigration erforderlich, das Datenbankdesign und die -sicherheit blieben unangetastet.
  • Verteilte Hybrid Cloud: WebFOCUS- und iWay-Komponenten könnten sowohl in der Cloud als auch im unternehmenseigenen Rechenzentrum laufen, und auch die Daten könnten sich an beiden Orten befinden. Der Vorteil sei, dass Unternehmen schrittweise in die Cloud migrieren könnten.

hei


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